Reise - Kinderwoche in Gherla
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Nach 20 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Rumänien
an. Die Reise verlief sehr gut, jedoch machten wir
Bekanntschaft mit der Polizei, die an jeder Ecke
steht. Ja ja die Zeiten der Raserei hier in Rumänien
sind vorbei. =) Überall stehen Polizeileute und
kontrollieren die Autofahrer, die oft zu schnell oder
unkorrekt unterwegs sind. Aber es hat stark
gebessert, allgemein haben die Rumänen sehr grosse
Schritte nach vorne gemacht. In Gherla selbst hat es
viele neue Läden gegeben und alles ist neuer und
besser geworden, wie zum Beispiel die Konfitüre, sie
ist unterdessen geniessbar. :D
Jedoch nicht nur das Land machte Fortschritte, sondern auch die Leiter. Wir freuen uns über ihr Vorwärtsgehen.
Wir kamen am Samstag in Gherla an und richteten uns ein, da am Sonntag die Leiter und am Montag die Kinder kommen sollten. Nach der ersten Nacht reisten Karin & Philipp, Peter, Jan, Jonas, Boas und Mary nach Fofeldea weiter. Eveline, Regula, Elsbeth und Dragan blieben in Gherla. Am Sonntagmorgen ging es also für die sieben im Fofeldea-Team bereits weiter.
Als wir am Abend die Leiter aus Rumänien erwarteten, lernten wir die rumänische Pünktlichkeit kennen. Es war abgemacht, dass die Leiter spätestens um acht eintrudeln. Wir sassen also da und warteten ... Um halb neun kamen die ersten ... um viertel nach neun die zweiten ... um ca. elf Uhr ging ich schlafen, aber es waren noch nicht alle da.
Am Montag ging es dann endgültig los. Die Kids kamen. Jedoch gab es wiederum „Probleme“. Es kamen Kinder, welche nicht angemeldet waren und solche, die nicht angemeldet waren, kamen nicht. Na ja so beglich sich wenigstens die Zahl die wir von den Anmeldungen her kannten. Zuerst mussten alle Kinder die Hände waschen und dann bekamen sie ein Brötchen zur Stärkung. Sofort ging es los mit dem Lobpreis und dem Input. Es ist total anders als in der Schweiz, aber es macht Freude, den Eifer der Kinder und die Freude am Herrn zu sehen. Das Thema durch das ganze Lager hindurch ist: Gott gibt Geschenke. Als die Kinder dies hörten, waren sie sehr begeistert. Jedoch erwartete sie etwas anderes, als das, was gerade in ihren Köpfen herumschwirrte. An diesem Montag wurde der Vers: „Es ist besser zu geben als zu nehmen“, vertieft Die Kids durften einen Zettel ziehen auf dem ein Name stand und dieser Person durften sie am nächsten Tag etwas schenken. Das Mittagessen war sehr speziell, ich meine nicht den Geschmack, sondern viel mehr die Art und Weise, wie sie das Essen handhaben. Sie assen nicht alles auf, liefen sobald sie fertig gegessen haben davon und beim Brot assen sie nur den weichen Teil. Als Elsbeth sie fragte, wer das Essen bezahle, sagten sie: „Tanti Mariana.“ Dann sagte Elsbeth: „Marina hast du gewusst, dass du soviel Geld hast? Nein, das Geld kommt aus der Schweiz und das Essen, das ihr nicht esst, wird weggeworfen und wir wollen kein Geld wegwerfen.“ Seit diesem Satz essen sie immer schön auf. =)
Am Nachmittag war Sport angesagt. Dieser bestand aus einem Spiel das in verschiedenen Variationen ausgeführt wird und aus Fussball und Volleyball.
Um ca. fünf Uhr kamen die Kinder ausgepowert wieder zurück. Es gab nochmals kurz Lobpreis mit persönlichen Lebenszeugnissen aus der Leiterschaft. Dann gab es das Nachtessen und um ca. sieben Uhr wurden sie nach Hause gebracht.
Nach diesem gelungenen Ersten Tag waren wir alle sehr müde, wir gingen aber nicht schlafen, sondern hatten noch ein Leitermeeting. In Vierergruppen mussten die rumänischen Leiter (wir Schweizer blieben verschont ;-D) blind ein gleichschenkliges Dreieck machen. Der Hintergedanke war die Teamarbeit, was auch sehr gut funktionierte. Was jedoch ein wenig schwieriger war für sie, war, dass sie einander Feedback geben mussten, wie die Zusammenarbeit war und derjenige der angesprochen wurde, durfte nichts sagen und musste zuhören. Das fiel ihnen sehr schwer, aber wir sind es stark am üben. =)
Am Dienstag kamen alle Kinder mit Schokolade und wir fragten uns warum. Und plötzlich kam uns in den Sinn, dass dies ihre Lösung der gestrigen Aufgabenstellung des Bibelverses war!
Der restliche Tag verlief ziemlich genau gleich wie der Montag. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie mehr Tischmanieren an den Tag brachten. :D
Am Abend, nachdem wir die Kinder nach Hause gebracht haben, wurden wir von einer Familie eingeladen. Sie lebten etwa zu 10 in drei Räumen. Die Räume waren sehr schön, sie hatten sie gerade eben neu gemacht, aber eben, der Platz. Drei Räume für zehn Leute ist eindeutig zu wenig für Schweizer Verhältnisse, aber es funktioniert.
Heute kam noch Ana auf Besuch. Die Kinder empfingen sie mit viel Freude und klar war sie schnell ein integrierter Teil der Gruppe.
Regula Gasser
Wir erleben Gottes Güte und Wirken. Die Kinder sind mit ganzem Herzen dabei. Gottes Wort wird gesät und wir glauben an das Wachsen und Wirken. Wir erleben, wie die Kinder von Gott berührt werden.
Die Tage sind intensiv, gefüllt mit viel Erlebtem. Die Leiterschaft stellt sich den Aufgaben, den Herausforderungen in feiner Weise. Ich habe das Vorrecht, dem Team am Abend zu dienen, wenn die Kinder zu Hause sind. Gott braucht diese Zeiten. Die Bereitschaft, sich mit Gott zusammen dem Leben zu stellen ist da. Wir geniessen eine Offenheit, die mich berührt und dankbar macht.
Heute haben wir Schweizertag. Wir sind gefragt als kleines CH-Team. Älpermacaroni gibt es zum Zmittag... Am Nachmittag sind wir gefragt für Spiel und Sport. Klar gehört dazu, dass es zum Zvieri etwas mit Schweizerschokolade gibt. Die Sprachbarriere überwinden wir bereits reicht gut. Trotzdem bin ich gespannt, wie sie mit den „Schweizerideen“ zurecht kommen.
Da wir sehr wechselhaftes Wetter haben, sind wir zusätzlich herausgefordert und müssen wirklich flexibel bleiben. Ich freue mich, wie das Team sich dadurch nicht beeindrucken lässt.
Danke für eure Gebete und eure Verbundenheit!
Elsbeth mit Dragan, Regula und Eveline
Zu den Fotos
Jedoch nicht nur das Land machte Fortschritte, sondern auch die Leiter. Wir freuen uns über ihr Vorwärtsgehen.
Wir kamen am Samstag in Gherla an und richteten uns ein, da am Sonntag die Leiter und am Montag die Kinder kommen sollten. Nach der ersten Nacht reisten Karin & Philipp, Peter, Jan, Jonas, Boas und Mary nach Fofeldea weiter. Eveline, Regula, Elsbeth und Dragan blieben in Gherla. Am Sonntagmorgen ging es also für die sieben im Fofeldea-Team bereits weiter.
Als wir am Abend die Leiter aus Rumänien erwarteten, lernten wir die rumänische Pünktlichkeit kennen. Es war abgemacht, dass die Leiter spätestens um acht eintrudeln. Wir sassen also da und warteten ... Um halb neun kamen die ersten ... um viertel nach neun die zweiten ... um ca. elf Uhr ging ich schlafen, aber es waren noch nicht alle da.
Am Montag ging es dann endgültig los. Die Kids kamen. Jedoch gab es wiederum „Probleme“. Es kamen Kinder, welche nicht angemeldet waren und solche, die nicht angemeldet waren, kamen nicht. Na ja so beglich sich wenigstens die Zahl die wir von den Anmeldungen her kannten. Zuerst mussten alle Kinder die Hände waschen und dann bekamen sie ein Brötchen zur Stärkung. Sofort ging es los mit dem Lobpreis und dem Input. Es ist total anders als in der Schweiz, aber es macht Freude, den Eifer der Kinder und die Freude am Herrn zu sehen. Das Thema durch das ganze Lager hindurch ist: Gott gibt Geschenke. Als die Kinder dies hörten, waren sie sehr begeistert. Jedoch erwartete sie etwas anderes, als das, was gerade in ihren Köpfen herumschwirrte. An diesem Montag wurde der Vers: „Es ist besser zu geben als zu nehmen“, vertieft Die Kids durften einen Zettel ziehen auf dem ein Name stand und dieser Person durften sie am nächsten Tag etwas schenken. Das Mittagessen war sehr speziell, ich meine nicht den Geschmack, sondern viel mehr die Art und Weise, wie sie das Essen handhaben. Sie assen nicht alles auf, liefen sobald sie fertig gegessen haben davon und beim Brot assen sie nur den weichen Teil. Als Elsbeth sie fragte, wer das Essen bezahle, sagten sie: „Tanti Mariana.“ Dann sagte Elsbeth: „Marina hast du gewusst, dass du soviel Geld hast? Nein, das Geld kommt aus der Schweiz und das Essen, das ihr nicht esst, wird weggeworfen und wir wollen kein Geld wegwerfen.“ Seit diesem Satz essen sie immer schön auf. =)
Am Nachmittag war Sport angesagt. Dieser bestand aus einem Spiel das in verschiedenen Variationen ausgeführt wird und aus Fussball und Volleyball.
Um ca. fünf Uhr kamen die Kinder ausgepowert wieder zurück. Es gab nochmals kurz Lobpreis mit persönlichen Lebenszeugnissen aus der Leiterschaft. Dann gab es das Nachtessen und um ca. sieben Uhr wurden sie nach Hause gebracht.
Nach diesem gelungenen Ersten Tag waren wir alle sehr müde, wir gingen aber nicht schlafen, sondern hatten noch ein Leitermeeting. In Vierergruppen mussten die rumänischen Leiter (wir Schweizer blieben verschont ;-D) blind ein gleichschenkliges Dreieck machen. Der Hintergedanke war die Teamarbeit, was auch sehr gut funktionierte. Was jedoch ein wenig schwieriger war für sie, war, dass sie einander Feedback geben mussten, wie die Zusammenarbeit war und derjenige der angesprochen wurde, durfte nichts sagen und musste zuhören. Das fiel ihnen sehr schwer, aber wir sind es stark am üben. =)
Am Dienstag kamen alle Kinder mit Schokolade und wir fragten uns warum. Und plötzlich kam uns in den Sinn, dass dies ihre Lösung der gestrigen Aufgabenstellung des Bibelverses war!
Der restliche Tag verlief ziemlich genau gleich wie der Montag. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie mehr Tischmanieren an den Tag brachten. :D
Am Abend, nachdem wir die Kinder nach Hause gebracht haben, wurden wir von einer Familie eingeladen. Sie lebten etwa zu 10 in drei Räumen. Die Räume waren sehr schön, sie hatten sie gerade eben neu gemacht, aber eben, der Platz. Drei Räume für zehn Leute ist eindeutig zu wenig für Schweizer Verhältnisse, aber es funktioniert.
Heute kam noch Ana auf Besuch. Die Kinder empfingen sie mit viel Freude und klar war sie schnell ein integrierter Teil der Gruppe.
Regula Gasser
Wir erleben Gottes Güte und Wirken. Die Kinder sind mit ganzem Herzen dabei. Gottes Wort wird gesät und wir glauben an das Wachsen und Wirken. Wir erleben, wie die Kinder von Gott berührt werden.
Die Tage sind intensiv, gefüllt mit viel Erlebtem. Die Leiterschaft stellt sich den Aufgaben, den Herausforderungen in feiner Weise. Ich habe das Vorrecht, dem Team am Abend zu dienen, wenn die Kinder zu Hause sind. Gott braucht diese Zeiten. Die Bereitschaft, sich mit Gott zusammen dem Leben zu stellen ist da. Wir geniessen eine Offenheit, die mich berührt und dankbar macht.
Heute haben wir Schweizertag. Wir sind gefragt als kleines CH-Team. Älpermacaroni gibt es zum Zmittag... Am Nachmittag sind wir gefragt für Spiel und Sport. Klar gehört dazu, dass es zum Zvieri etwas mit Schweizerschokolade gibt. Die Sprachbarriere überwinden wir bereits reicht gut. Trotzdem bin ich gespannt, wie sie mit den „Schweizerideen“ zurecht kommen.
Da wir sehr wechselhaftes Wetter haben, sind wir zusätzlich herausgefordert und müssen wirklich flexibel bleiben. Ich freue mich, wie das Team sich dadurch nicht beeindrucken lässt.
Danke für eure Gebete und eure Verbundenheit!
Elsbeth mit Dragan, Regula und Eveline
Zu den Fotos